Methoden aus der Systemischen Therapie und dem Systemischen Coaching

Dr. Uta Gumm

Methoden & Techniken

Methoden aus der Systemischen Therapie und dem Systemischen Coaching

Die Anwendung Systemischer Fragetechniken als Kern der Systemischen Therapie bzw. Coachings ermöglicht neue Sichtweisen auf Ihre Situation zu erlangen und Handlungsalternativen bzw. Lösungen für Konflikte und Krisen zu entwickeln. Systemische Methoden und Techniken aus der Verhaltenstherapie oder dem NLP befähigen Sie, alte Glaubenssätze, Denk- und Handlungsmuster zu erkennen und an neue Gegebenheiten anzupassen. Die Arbeit an einer klaren Kommunikation hilft, sich besser abzugrenzen und das Selbstbewusstsein zu stärken.

Verbessertes Zeit- und Stressmanagement führen zu mehr Klarheit, weniger Fehleranfälligkeit und zum Abbau von psychischen und körperlichen Belastungen.

Es erwartet sie eine entspannte Beratungsatmophäre, Bild: Kaffee und Notizblock
Entspannungs- und Achtsamkeitsverfahren

Bei den körperlichen und mentalen Entspannungsverfahren stehen Achtsamkeitstraining und Körperwahrnehmung im Vordergrund. Sie dienen dem Stressabbau, der Prävention und Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens und sind leicht erlern- und vielseitig anwendbar. Regelmäßiges Üben reduziert kurz- und langfristig die emotionale und körperliche Anspannung.

Die Wirksamkeit auf Psyche, Körper und Immunsystem wurde in mehreren wissenschaftlichen Studien nachgewiesen.

Entspannungsübungen und Achtsamkeitsverfahren sind hilfreich beim Stressabbau (Symbolisch: Fließendes Wasser aus Bambusrohr)
Kunst- und Theatertherapie

Kreative Methoden aus der Kunst- und Theatertherapie fördern den „spielerischen“ und gestalterischen Umgang mit verschiedenen Materialien und Techniken wie Farben, Objekten, Rollenspiel. Sie helfen, den Blick auf die Gegenwart zu lenken, Sorgen loszulassen und zu entspannen. Hier geht es um das Wahrnehmen, Ausdrücken und Regulieren von Gefühlen. Freude, Trauer und Enttäuschung sind oft verbunden mit Erlebnissen, die schwer in Worte zu fassen sind. Die Konzentrationsfähigkeit wird trainiert und es können neue persönliche Stärken und Fähigkeiten entdeckt werden. Positive Gefühle entstehen auf einer neuen Erlebnisebene, die zu mehr Entlastung und Entspannung führen.

Kunst-und Kreativtechnicken zur Bewältigung von Stress, Krisen und Konfikten (Bild: viele Buntstifte)
Atemtechniken

Die Atementspannung ist eine sehr effiziente Methode, um den Grad der körperlichen und somit auch psychischen Anspannung zu reduzieren. In einer Stresssituation spüren wir häufig eine höhere Atemfrequenz, die mit einem vermehrten Herzschlag und gesteigerter Erregung im Körper einhergeht. Das Besondere dieser Techniken ist, dass wir den Atem willentlich beeinflussen können. In einer akuten Angst- oder Prüfungssituation können wir die Kontrolle über unsere Stressreaktion wiedererlangen, indem wir z.B. tiefer oder länger ausatmen. Indirekt wirkt sich das auch auf den Blutdruck, Herzschlag und das gesamte Körper- und psychische System aus. Viele Sportler machen sich diese Technik zu Nutze.

Progressive Muskelentspannung (PME/ PMR)

Die Progressive Muskelentspannung (nach Jacobson) ist ein Verfahren, bei dem nach einer bestimmten Anleitung verschiedene Muskelgruppen angespannt und wieder entspannt werden. Dabei wird die bewusste Wahrnehmung der beiden Zustände Anspannung und Entspannung geübt. Schon nach relativ kurzer Zeit kommt es zu einer Verbesserung des körperlichen und seelischen Befindens. Sogar im therapeutischen Bereich bei Angst- und Panikstörungen, psychosomatischen Beschwerden, Kopfschmerzen oder Schlafstörungen kann diese Methode wirksam sein.

Wie schon beschrieben, erhöht sich bei Stress blitzschnell und reflexhaft der Anspannungsgrad der Muskulatur. Bekannte Sätze wie „man ist auf dem Sprung“, „man steht unter Druck“ spiegeln das alt bekannte Reaktionsmuster wider. Unter Nutzung der willentlichen Kontrolle unserer Muskulatur können wir durch diese Technik schnell ein Entspannungsgefühl erreichen. Durch nachlassende Unruhe bzw. Nervosität wird der Spannungsabbau im Körper wahrnehmbar.

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Autogenes Training

Das Autogene Training (nach Schultz) ist eine autosuggestive Selbsthilfetechnik zur physischen und mentalen Entspannung bei Stress. Über die bewusste Wahrnehmung und Beeinflussung von Körper-empfindungen, wie Schwere- und Wärmegefühl, gleichmäßige Atmung usw. sollen ein innerer Ausgleich und ein tiefes Ruheempfinden hergestellt werden. Diese Methode kann auch mit positiv formulierten Motivationssätzen kombiniert werden.

Imaginationsübungen

Imaginationsübungen werden häufig mit körperlichen Entspannungsmethoden kombiniert. Imagination bedeutet sich innere, mentale Bilder vorzustellen. Diese ähneln Traumbildern, nur können wir ihr Entstehen willentlich hervorrufen und beeinflussen. Die Kraft der inneren Bilder schärft unsere Wahrnehmung und wirkt ausgleichend und positiv motivierend auf unsere Gefühle, Einstellungen und unser Denken.

Achtsamkeitsübungen

Achtsamkeitsübungen stammen meist aus der buddhistischen Tradition. Achtsamkeit meint die bewusste Lenkung der Aufmerksamkeit auf die Gegenwart. im Hier-und-Jetzt-Sein heißt, sich nicht mit dem Vergangenen und Zukünftigen zu belasten. Vieles in unserem Denken und Handeln läuft automatisch ab, ohne dass wir uns dessen bewusst sind. Durch Innehalten können wir uns beobachten, wahrnehmen und erkunden. Alle Sinne wie Riechen, Sehen, Schmecken, Hören und Tasten unterstützen uns dabei. Achtsamkeit im Alltag ist jederzeit möglich. So kann das Betrachten einer schönen Blume auf einem Spaziergang in uns Ruhe und positive Gefühle auslösen. Das Üben von Achtsamkeit fördert das Erkennen und Loslassen störender Einflüsse, wie Gedanken und Sorgen und reduziert somit Stress.


„Ich schließe meine Augen, um zu sehen.“ (Paul Gauguin)

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